Wellnesstempel statt Nasszelle: 6 Tipps zum Badezimmer verfliesen

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Haben Sie Lust auf einen neuen Look für das Bad mit Wohlfühl- und Wellness-atmosphäre? Wir erklären, wie Sie Ihr Badezimmer neu verfliesen können.

(djd). Für die meisten von uns beginnt der Tag mit dem Weg ins Badezimmer. Zu ärgerlich, wenn man dort von Fliesen in Braun- und Grüntönen der 1980er-Jahre begrüßt wird. Wird es auch bei Ihnen Zeit für eine Modernisierung? Möchten Sie die Nasszelle in eine gemütliche Wellnessoase verwandeln? Mit neuen Fliesen verleihen Sie dem Bad eine vollkommen neue Atmosphäre.

1. Badezimmer verfliesen: Was liegt aktuell im Trend?

Der Boden und meist auch die Wände sind im Bad gefliest. Mit einem Austausch des alten Belags verändern Sie also die Optik des Raums von Grund auf. Immer im Trend liegen Keramikplatten in hellen Farben, denn sie lassen jeden Raum freundlicher und großzügiger wirken. Mit leichten Strukturen wird eine weiße oder hellbeigefarbene Fliese zum Hingucker. Ein weiterer Trend sind Fliesen in Großformaten. Ohnehin ist die Vielfalt beim sogenannten Feinsteinzeug so vielfältig wie nie zuvor. Sogar Oberflächen von Naturmaterialien wie Holz, Leder oder Marmor werden täuschend echt nachempfunden. Im Fachhandel oder im Baumarkt finden Sie Ihren Favoriten.

2. Wie kann ich den Materialbedarf errechnen?

Die Wand ist fast fertig gefliest, nur für die letzte Reihe reichen die eingekauften Fliesen nicht mehr? Wie ärgerlich! Damit das nicht passiert, rechnen Sie vorher den Materialbedarf sorgfältig aus: Wände und Böden maßstabsgerecht auf Millimeterpapier einzeichnen, das Verlegemuster abhängig von der Fliesengröße und der geplanten Fugenbreite ergänzen. So können Sie die Zahl der benötigten Fliesen einfach durchzählen. Zwei Tipps dazu: Planen Sie fünf bis zehn Prozent für Verschnitt ein und addieren Sie für spätere Reparaturen eine Reserve von nochmals fünf Prozent.

3. Wie passen Fliese und Fugen harmonisch zueinander?

Neben der Fliese prägt auch die Fuge die Optik Ihres neuen Badezimmers. Fugenmassen für Wand und Boden gibt es heute in vielen Trendfarben, passend zur Optik der Fliesen. Von edlem Anthrazit und Braun bis Grün-, Gelb- und Blautönen ist vieles möglich. Für eine harmonische Grundstimmung wählen Sie Fliese und Fuge möglichst Ton in Ton, für eine ausdrucksstarke individuelle Optik gestalten Sie die Fugen in einer Kontrastfarbe.

4. Muss ich beim Verfliesen im Bad den Untergrund abdichten?

Unbedingt! Überall, wo Flächen mit Wasser in Berührung kommen, ist die Abdichtung unverzichtbar. Beim Knauf-Abdichtsystem etwa finden Heimwerker alle Systemkomponenten aufeinander abgestimmt. Zudem sind die Abdichtprodukte zertifiziert und damit garantiert sicher.

5. Kann ich neue Fliesen direkt auf die alten kleben?

Ja, das Arbeiten „Fliese auf Fliese“ ist eine praktische und zeitsparende Sache. Zuerst ist der alte Untergrund dafür gründlich zu reinigen, dann folgt ein Arbeitsschritt mit einem Spezialhaftgrund, bevor der eigentliche Kleber und dann die neue Fliesenschicht aufgebracht werden. Wichtig: Wegen der doppelten Fliesenschicht müssen unter Umständen die Sanitäranschlüsse verlängert werden. Dazu wenden Sie sich am besten an einen Profi aus dem Sanitärhandwerk. Detaillierte Anleitungen für das richtige Verfliesen finden Sie bei Knauf [https://www.knauf.de/diy/anwendungen/fliesen-verlegen/].

6. Kann ich beim Verfliesen im Bad auch mit Trockenbau arbeiten?

Ja, mit Trockenbauwänden können Sie vorm Verfliesen den Grundriss des Badezimmers verändern. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die verwendeten Trockenbauplatten für Nassräume geeignet sind.

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