Made in Germany – Die besten deutschen Computerspiele 2018

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Ob Film, Fernsehen oder Musik – die ersten Monate eines jeden Jahres stehen im Zeichen diverser Preisverleihungen. Und auch die Spieleindustrie macht da keine Ausnahme und zeichnet die besten und innovativsten Spiele aus. Jedes Jahr im Frühjahr trifft sich die Spieleindustrie und zeichnet die besten deutschen Spiele aus. Der Deutsche Computerspielepreis 2018 ging dieses Mal an innovative Unternehmen, die mit neuen Konzepten für frischen Wind sorgen.

Hexilein, Du musst gut versteckt sein

Ein voller Erfolg wurde die Preisverleihung für „Barrel Roll Games“. Die Entwickler aus Hamburg schickten das „Witch it“ ins Rennen und konnten sich gleich über mehrere Auszeichnungen freuen. Neben der Trophäe des besten internationalen Multiplayer-Spiels und des besten Jugendspiels ging auch der Hauptpreis für das beste deutsche Spiel an das Studio nach Hamburg.

Das Prinzip von „Witch it“ ist sehr schnell erklärt. Man muss nur an die eigene Kindheit denken. Eines der beliebtesten Spiele war Verstecken und dieses hat „Barrel Roll Games“ in ein Multiplayer-Spiel gepackt. Die Welt von „Witch it“ lehnt sich in Grafik und Hintergrundgeschichte sehr stark an das Mittelalter an. In einer entsprechend gestalteten Welt müssen Bauern in einem Dorf auf die Suche nach Hexen gehen. Allerdings wird man alleine nicht sehr weit kommen, denn die Hexen haben sich überall im Dorf versteckt und können sogar die Form von Gegenständen annehmen. Zusätzlich sitzt den Spielern ein Zeitlimit im Nacken, das für den ein oder anderen Moment der Hektik sorgt. Wem dies noch nicht zu aufregend ist, der findet in dieser Quelle Informationen zu vielen interessanten Casino Spielen.

Auch wenn es bei dem Deutschen Computerspielepreis in erster Linie um deutsche Titel und Projekte geht, darf ein internationaler Titel natürlich nicht fehlen. Als Gewinner des besten internationalen Spieles 2018 machte „Assassin‘s Creed Originis“ das Rennen. Der bereits zehnte Teil der Adventure-Reihe spielt im alten Ägypten und konnte die Jury durch seine Action und einer überwältigenden Grafik überzeugen. Allerdings muss das französische Entwicklerstudio Ubisoft auf ein Preisgeld verzichten, dieses bleibt ausschließlich deutschen Titeln vorbehalten.

Innovationen für Groß und Klein

In einer Branche, die so zukunftsorientiert ist wie die Spieleindustrie, werden selbstverständlich auch Innovationen ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie „Beste Innovation“ geht an das Spiel „Huxley“. Das Spiel ist kein Computerspiel im klassischen Sinne, sondern verbindet das Konzept eines realen Escape Room mit einer virtuellen Realität. Hierzu bekommen bis zu acht Spieler eine VR-Brille und müssen einen Weg aus der virtuellen Welt finden. Leider gibt es einen entsprechend ausgerüsteten Raum bislang nur in Berlin. Das Spiel „Townsmen VR“ aus dem Entwicklerstudio „HandyGames-Studio“ wurde mit dem Preis für das beste Design ausgezeichnet. Es handelt sich dabei um ein Aufbau-Spiel, das an den Klassiker „Black and White“ angelehnt ist. Der Spieler muss dabei ein Dorf zur Blüte bringen und kann mit seinen Händen in die Geschehnisse eingreifen. Mit einem Preis für das beste Kinderspiel wurde „Monkey Swag“ ausgezeichnet. Bei diesem Spiel können Kinder auf spielerische Weise Geometrie lernen. Als Belohnung winken virtuelle Schätze. Der Nachwuchspreis ging an Studentinnen der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Das Spiel „Ernas Unheil“ verbindet die moderne App mit einem klassischen Buch. Die Gruselgeschichte wurde als Buch so verfasst, das man es ohne die App nicht versteht. Erst aus der Kombination von Buch und App erschließt sich dem Spieler der Sinn der Geschichte. Ziel der Entwickler ist es, dass Kinder die Freude am Lesen wiederentdecken sollen.

Deutsche Entwickler können international mithalten

Als Spieler hat man es sehr gut extrem gut. Egal ob vor der Konsole oder Computer zu Hause beziehungsweise Smartphone und Tablet unterwegs – spielen kann man überall. Eines ist erfreulich das der Deutsche Computerspielepreis Innovationen belohnt. Wenn man einmal von „Assassin‘s Creed Originis“ absieht, wurden vor allem Spiele mit einem Preis bedacht, die mit neuen Konzepten aufwarten können. So ist der Hauptpreisträger „Witch it“ ganz darauf ausgelegt, das gemeinsame Spielen zu fördern. Spiele wie „Huxley“ und „Townsmen VR“ nutzen neue Technologien um das Spielen noch realistischer zu gestalten. Als Fazit zum Deutschen Computerpreis 2018 lässt sich sagen – wer Spiele abseits der üblichen Shooter sucht, findet in deutschen Spielen interessante Alternativen.

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