Klinik am Opernplatz: Wachsender Trend zur Schönheits-OP für den Mann

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Viele Menschen verbinden Schönheitsoperationen mit der Verbesserungen des weiblichen Geschlecht. Tatsächlich stimmt es, dass wesentlich mehr Frauen als Männer die Arbeit von Chirurgen in Anspruch nehmen. Dennoch steigt der Männeranteil unter den Patienten kontinuierlich an und liegt heute bei etwa 20 Prozent.

So lassen sich auch die Herren der Schöpfung immer häufiger die Falten mit Hyaluronsäure und Botox unterspritzen und wagen sich auch zunehmend an Operationen heran, um dem modernen Schönheitsideal zu entsprechen. Besonders hoch im Kurs stehen Lidstraffungen, die hängende Oberlider verschwinden lassen, und Fettabsaugung zur Korrektur von Problemzonen, für die sich jeweils 20 Prozent der männlichen Patienten entscheiden. Gefolgt werden diese Operationen von:

  • umfassenden Facelift (8 Prozent)
  • einer Nasenkorrektur und
  • der Behandlung von Narben und Schweißdrüsen (6 Prozent).

Auch die Gynäkomastie-Behandlung, also die Entfernung der Männerbrust, lassen rund 5 Prozent  aller Patienten durchführen.

Optische Verbesserungen steigern Karrierechancen

Dr. Stephan Vogt ist Chefarzt der Klinik am Opernplatz in Hannover und hat den wachsenden Bedarf nach Optimierung des starken Geschlechts in seiner Berufslaufbahn beobachtet. Er bestätigt die Studien, die belegen, dass sich längst Menschen aller Berufsgruppen Schönheitsoperationen unterziehen, um der Karriere auf die Sprünge zu helfen. Denn: Schöne Menschen haben es in der Berufswelt wesentlich leichter. Sie verdienen durchschnittlich mehr und verlieren ihren Job seltener. Zudem deutet Dr. Stephan Vogt an, dass attraktive Menschen durch das höhere Selbstbewusstsein häufig über eine gesteigerte Produktivität verfügen. Nicht zuletzt sind gutaussehende Menschen eine angenehme Gesellschaft, die Chefs, Kollegen und Geschäftspartner gern um sich haben, so dass sich schon im Bewerbungsgespräch Vorteile ergeben. Außerdem verleihen gutaussehende Mitarbeiter einem Unternehmen ein positiveres Image.

Ohne Verjüngung ist man im Nachteil

Immer häufiger werden Schönheitsoperationen in Anspruch genommen, um die sichtbaren Auswirkungen des Alterungsprozesses aufzuhalten. Dr. Vogt weist darauf hin, dass bei der richtigen Behandlung ein bis zehn Jahre jüngeres Aussehen möglich ist. Dem Druck, ein junges, attraktives Äußeres zu haben, erliegen immer mehr Männer, die sich vor der nachwachsenden Konkurrenz wappnen wollen. Daher nutzen besonders 40 bis 60-jährige Männer die Chance eines professionellen Eingriffs. Interessant ist, so Dr. Vogt, dass sich besonders Manager der Schönheitschirurgie bedienen, um die Karriere zu pushen.

Hyperhidrose im Arbeitsleben ist ein großes Problem

Dr. Vogt bestätigt außerdem, dass übermäßiges Schwitzen an den Händen oder unter den Achseln besonders in der Geschäftswelt als sehr störend empfunden wird. Nicht nur vom Betroffenen selbst, sondern auch von seinem Gegenüber. Schweißflecken bei einer wichtigen Präsentation oder verschwitzte Hände zum Abschluss eines großen Deals sind für viele eine Horrorvorstellung – und dennoch Alltag. Daher finden Betroffene immer häufiger den Weg zum Schönheitschirurgen.

Schönheitsoperation als Investition in die Karriere wird immer normaler

Da schon kleine Eingriffe eine enorme Wirkung erzielen können, kann Dr. Stephan Vogt bestätigen, dass viele Patienten zu ihm kommen, um die Schönheitschirurgie auszuprobieren – mit deutlich weniger Vorbehalten als noch vor einigen Jahren. Außerdem sind sie mittlerweile aus allen Schichten und aus einem viel größeren Altersspektrum.

Artikelbild: Unsplash, Gregory-hayes, 775806

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